Hände hoch, nicht schießen

“Hände hoch, nicht schießen” ist ein Slogan und eine Geste, die nach der Erschießung von Michael Brown durch die Polizei in Ferguson, Missouri, im Jahr 2014 populär wurden. Der Slogan und die Geste wurden bei Protesten gegen Polizeibrutalität in den gesamten Vereinigten Staaten verwendet. Der Spruch bedeutet, dass man die Hände als Zeichen der Unterwerfung in die Luft hebt und damit anzeigt, dass die Person keine Bedrohung für den sich nähernden Polizeibeamten darstellt. Es gibt jedoch widersprüchliche Zeugenaussagen darüber, was Brown zum Zeitpunkt der Schießerei mit seinen Händen gemacht hat. Ein Zeuge gab an, dass Brown seine Hände hochhielt, bevor er getötet wurde, was zur Grundlage des Slogans wurde.

Herkunft und Hintergrundgeschichte 

Im Jahr 2009 wurde bei Studentenprotesten in London erstmals der Satz “Hände hoch” als Zeichen der Gewaltlosigkeit gegenüber der Bereitschaftspolizei gerufen. Diese Aktion sollte die Polizei von Gewalt abhalten und andere dazu ermutigen, dasselbe zu tun.

In Ferguson, Missouri, waren Michael Brown und Dorian Johnson am 9. August 2014 gemeinsam unterwegs, nachdem Brown einen Supermarkt ausgeraubt hatte. Sie wurden von Officer Darren Wilson angehalten, und was dann geschah, bleibt aufgrund widersprüchlicher Zeugenaussagen unklar. Wilson behauptete, Brown habe im Polizei-Geländewagen nach seiner Waffe gegriffen, was jedoch von der Staatsanwaltschaft weder bestätigt noch widerlegt werden konnte. Nach einer Auseinandersetzung in der Nähe des Fahrzeugs soll Brown weggelaufen sein, dann aber wieder umgedreht und auf Wilson zugegangen sein. Wilson fürchtete um seine Sicherheit und schoss auf Brown.

Dieser Vorfall wirft ein Schlaglicht auf die Verwendung der Phrase “Hände hoch” als Symbol der Gewaltlosigkeit bei Protesten. Er wirft auch Fragen zu den Ereignissen auf, die zur Erschießung Browns führten, und zu den widersprüchlichen Aussagen von Zeugen. Die Ungewissheit, die diesen Vorfall umgibt, unterstreicht die Bedeutung gründlicher Ermittlungen in solchen Fällen, um die Wahrheit zu ermitteln und sicherzustellen, dass der Gerechtigkeit Genüge getan wird.

Der Vorfall zwischen Michael Brown und Officer Wilson löste die Behauptung aus, Brown habe seine Hände zur Kapitulation erhoben, bevor er erschossen wurde. Diese Behauptung, die von Dorian Johnson und anderen Zeugen aufgestellt wurde, wurde weithin als Tatsache verbreitet, obwohl es dafür keine Beweise oder Zeugenaussagen gab. Der Bericht des US-Justizministeriums bestätigte, dass es keine Zeugen gab, die sahen, wie Brown seine Hände hob oder hörten, wie er “nicht schießen” sagte.

Die Erschießung von Brown führte sofort zu Protesten und verstärkten Spannungen zwischen der Gemeinde und der Polizei. Browns Stiefvater hielt ein Plakat in der Hand, auf dem er die Polizei von Ferguson beschuldigte, seinen unbewaffneten Sohn erschossen zu haben, und die Demonstranten skandierten Slogans wie “Wir sind Michael Brown” und “Keine Gerechtigkeit! Kein Frieden!” Sie hielten auch ihre Hände in die Luft und ahmten damit Browns angeblich letzte Haltung nach.

Die Gemeinde reagierte auf Browns Tod mit weiteren Protesten, einer Mahnwache und weit verbreiteten Plünderungen und Brandanschlägen auf lokale Geschäfte. Die Medien dokumentierten die “Hände hoch, nicht schießen”-Geste und die Phrase


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