Island (Supermarkt)

Island Foods Ltd, auch bekannt als Island, ist eine britische Supermarktkette, die sich auf den Verkauf von Tiefkühlkost spezialisiert hat. Das Unternehmen mit Hauptsitz in Deeside, Wales, bietet eine breite Palette von Tiefkühlprodukten an, darunter Fertiggerichte und Gemüse. Island bietet jedoch auch Nicht-Tiefkühlprodukte wie Lebensmittel, Fleisch, Molkereiprodukte und Trockenwaren an. Zusätzlich zu den Haupt-Supermärkten betreibt das Unternehmen eine Ladenkette namens The Food Warehouse.

Geschichte 

Island Foods, ein 1970 von Malcolm Walker und Peter Hinchcliffe gegründetes Unternehmen, begann mit einem kleinen Laden in der Leg Street in Oswestry, England. Zunächst konzentrierten sie sich auf den Verkauf von losen Tiefkühlprodukten. Im Jahr 1977 erweiterten sie jedoch ihr Angebot um verpackte Lebensmittel mit eigenem Label und eröffneten ein Geschäft in Manchester. Bis 1978 wuchs das Unternehmen auf 28 Filialen an. Trotz aller Herausforderungen, wie z. B. ihrer Kündigung bei Woolworths, als ihr Arbeitgeber ihre Beteiligung an Island Foods entdeckte, hielten Walker und Hinchcliffe durch und bauten erfolgreich ein florierendes Unternehmen auf.

Island Foods, ein 1983 gegründetes Unternehmen, erlebte ein bedeutendes Wachstum durch verschiedene Übernahmen. Im Jahr 1983 kaufte das Unternehmen St. Catherine’s Freezer Centres und erweiterte damit seine Reichweite um 18 neue Geschäfte. Im folgenden Jahr ging Island Foods zum ersten Mal an die Börse. In den folgenden Jahren setzte das Unternehmen seinen Wachstumskurs fort, indem es 1986 das im Südosten ansässige Unternehmen Orchard Frozen Foods und 1988 Bejam, einen größeren Konkurrenten, erwarb. Allerdings waren nicht alle Unternehmungen erfolgreich, denn die Übernahme der französischen Au-Gel-Kette erwies sich als erfolglos und führte dazu, dass das Unternehmen diese Läden innerhalb eines Jahres aufgab.

Um das Jahr 2000 versuchte Island Foods, mit British Home Stores zusammenzuarbeiten. Dies führte zu einer Fusion zwischen Island Foods und Booker plc im Mai 2000, wobei Stuart Rose von Booker die Rolle des CEO für das neu fusionierte Unternehmen übernahm. Rose verließ seine Position jedoch im November 2000, um zur Arcadia Group zu wechseln, und Bill Grimsey übernahm im Januar 2001 den Posten des CEO.

Insgesamt erlebte Island Foods im Laufe seiner Geschichte ein bedeutendes Wachstum durch strategische Übernahmen und Fusionen.

In dieser detaillierten, abstrakten Zusammenfassung werden wir die wichtigsten Punkte und Ideen des Textes untersuchen.

Der Text beginnt mit der Ernennung von Grimsey und dem anschließenden Rücktritt von Malcolm Walker, dem Gründer und Vorsitzenden von Iceland Foods. Walker hatte Aktien im Wert von 13,5 Millionen Pfund verkauft, kurz bevor das Unternehmen eine Gewinnwarnung herausgab. Die Holdinggesellschaft wurde daraufhin in Big Food Group umbenannt und versuchte, sich mit einem Angebot für Londis wieder auf den Convenience-Sektor zu konzentrieren. Grimsey blieb, bis die Big Food Group 2005 von einem Konsortium unter Führung der isländischen Baugur-Gruppe übernommen und aufgeteilt wurde. Walker kehrte später in seine Rolle bei Iceland Foods zurück.

Nach dem Zusammenbruch von Baugur im Jahr 2009 erwarben die isländischen Banken Landsbanki und Glitnir eine 77%ige Beteiligung an Iceland Foods. Im Jahr 2012 bildeten Malcolm Walker und Graham Kirkham ein Konsortium und erwarben den Anteil. Nach der Rückkehr von Walker reduzierte das Unternehmen die Belegschaft am Hauptsitz und verlagerte ein Vertriebslager.

Im Jahr 2009 kündigte Iceland Foods die Übernahme von 51 Filialen der Woolworths Group an, kurz nachdem diese geschlossen worden waren. Außerdem plante das Unternehmen die Schließung von Verkaufsräumen für Haushaltsgeräte, um sich auf den Lebensmitteleinzelhandel zu konzentrieren. Der Umsatz des Geschäftsjahres, das im März 2009 endete, stieg im Vergleich zum Vorjahr um 16 %.

Im Jahr 2013 wurde in einigen Produkten von Iceland Foods Pferde-DNA gefunden, was zu einer Kontroverse führte. Das Unternehmen nahm 2013 den Online-Verkauf von Geräten in Zusammenarbeit mit DRL Limited wieder auf und führte 2014 den Online-Einkauf wieder ein.

Im Jahr 2018 kündigte Iceland Foods an, bis Ende 2023 bei allen Eigenmarkenprodukten kein Plastik mehr zu verwenden. Im Jahr 2019 wurden 45 neue Geschäfte eröffnet und acht geschlossen, wodurch sich die Gesamtzahl der Geschäfte im Vereinigten Königreich auf 942 erhöhte. Das Unternehmen ging außerdem eine strategische Allianz mit The Range ein und erweiterte seine Lagerstandorte.

Insgesamt hebt diese abstrakte Zusammenfassung wichtige Ereignisse wie Managementwechsel, Übernahmen, Kontroversen und strategische Entwicklungen hervor, die die Geschichte von Iceland Foods im Laufe der Jahre geprägt haben.


Posted

in

by

Tags: