Texas-Stolz

Texas ist bekannt für seine ausgeprägte und vielschichtige Kultur und Geschichte, die auf staatlicher Ebene ein starkes Gefühl des Stolzes und der Individualität hervorgerufen hat. Der Staat trägt offiziell den Spitznamen “The Lone Star State”, eine Anspielung auf seine Zeit als souveräner Staat. Obwohl der Begriff seit dem 19. Jahrhundert verwendet wird, wurde er erst 2015 von der 84. texanischen Legislative offiziell zum Spitznamen des Staates erklärt. Legislaturperiode offiziell zum Spitznamen des Bundesstaates erklärt. In der Entschließung wird hervorgehoben, dass der Begriff weltweit als Symbol für das einzigartige Erbe von Texas und den unbeugsamen Geist seiner Bevölkerung anerkannt ist.

Hintergrund 

Die Schlacht von Alamo, ein bedeutendes Ereignis in der texanischen Geschichte, wird von vielen Texanern als Quelle des Stolzes angesehen. Die Schlacht wurde persönlich, als Persönlichkeiten wie James Bowie, David Crockett, James Bonham und Almeron Dickenson zu texanischen Helden wurden. Diese persönliche Verbindung schürte den Wunsch nach Unabhängigkeit und texanischen Stolz. Obwohl die Schlacht verloren ging, wurde der Satz “Remember the Alamo” zu einem bleibenden Vermächtnis. Im Jahr 1836 erlangte Texas seine Unabhängigkeit, indem es die mexikanische Armee in der Schlacht von San Jacinto besiegte. Es blieb eine unabhängige Nation, bis es 1845 von den Vereinigten Staaten annektiert wurde.

Medien 

Die Medien spielen eine wichtige Rolle bei der Förderung der kulturellen Einheit und des Stolzes auf den Staat Texas. Das Lied “Deep in the Heart of Texas” ist häufig bei verschiedenen Veranstaltungen im ganzen Bundesstaat zu hören, ebenso wie bei Heimspielen beliebter Sportmannschaften wie den San Antonio Spurs, Texas Rangers, Dallas Stars und Dallas Mavericks. Die Kampagne “Don’t Mess With Texas”, die 1985 vom texanischen Verkehrsministerium ins Leben gerufen wurde, zielte ursprünglich darauf ab, von der Vermüllung abzuhalten, ist aber inzwischen zu einem Slogan geworden, der den texanischen Stolz fördert. TR Fehrenbach, ein bekannter texanischer Historiker, vertrat die Ansicht, dass Texas mehr als nur eine Gesellschaft sei; es sei ein Volk mit einer reichen Geschichte. Er betonte, dass sich die texanische Geschichte nicht nur auf Fakten beschränke, sondern auch von den starken Emotionen und dem Stolz, der mit ihr verbunden sei, beeinflusst werde.

Psychologie 

Die von der University of Texas in Austin durchgeführte Studie zeigt, dass das Gefühl des demografischen Stolzes auf Texas den Menschen von klein auf eingeimpft wird. Der Lehrplan für Sozialkunde an Grund- und Mittelschulen in Texas konzentriert sich stark auf die Vermittlung der texanischen Geschichte, die eine wichtige Rolle bei der Herausbildung der Identität der Texaner spielt. Überraschenderweise ergab die Studie, dass sich nicht nur diejenigen, die in Texas geboren und aufgewachsen sind, sondern auch diejenigen, die als kleine Kinder in den Staat eingewandert sind, stark als Texaner identifizieren.

Die Studie legt nahe, dass sich die texanische Identität weitgehend während der Schulzeit herausbildet, insbesondere zwischen den Klassen 4 und 7, wenn die Schüler sich mit der texanischen Geschichte beschäftigen müssen. Dies deutet darauf hin, dass das Bildungssystem eine entscheidende Rolle bei der Förderung einer starken Bindung an den Staat spielt.

Darüber hinaus schreibt das texanische Gesetz vor, dass in allen öffentlichen Charterschulen täglich sowohl der Treueschwur auf die Flagge der Vereinigten Staaten als auch der Treueschwur auf die texanische Flagge gesprochen werden muss, gefolgt von einer Schweigeminute. Diese Praxis stärkt den texanischen Stolz und die Loyalität der Schüler.

Der Stolz der Texaner auf ihren Staat zeigt sich auch in sichtbaren Ausdrucksformen wie T-Shirts, Schmuck, Tattoos, Schildern und Slogans mit Botschaften wie “Don’t Mess With Texas”. Diese Darstellungen dienen als Symbole der texanischen Identität und verstärken das Gefühl des Stolzes unter den Einwohnern noch weiter.

Insgesamt unterstreicht diese Untersuchung die Bedeutung von Bildung, kulturellen Praktiken und sichtbaren Symbolen für die Kultivierung eines starken Gefühls des demografischen Stolzes unter den Texanern.


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