Kann eine Non-Profit-Organisation StoryBrand verwenden?

Kann eine Non-Profit-Organisation StoryBrand verwenden?

Die Vermarktung für gemeinnützige Organisationen kann schwierig sein, insbesondere wenn man ein begrenztes Budget hat und viele Programme und Veranstaltungen bewerben muss. Das Problem besteht darin, dass man wirklich die Welt verbessert und die Nutznießer der Organisation wissen sollen, dass Hilfe vorhanden ist. Hier ist eine strategische Herangehensweise gefragt.

Als StoryBrand-zertifizierter Guide nutze ich das kraftvolle StoryBrand-Framework, um Klarheit in der Kommunikation gemeinnütziger Organisationen zu schaffen. Dieses Framework basiert auf zeitlosen Prinzipien des Geschichtenerzählens und zielt darauf ab, das Publikum effektiv zu fesseln und zu mobilisieren. Für gemeinnützige Organisationen ist es entscheidend, sich auf zwei wesentliche StoryBrand-Komponenten zu konzentrieren: den Charakter und das Problem.

Der Charakter ist Ihr Spender. Es geht darum herauszufinden, was Ihr idealer Spender in Bezug auf Ihre Mission möchte. Indem Sie ihre Wünsche, Motivationen und den von ihnen angestrebten Einfluss verstehen, können Sie Ihre Botschaften an ideale Unterstützer anpassen. Berücksichtigen Sie ihr Motiv, Teil Ihrer Mission zu sein: Geht es um Vermächtnis? Wurden sie von dem Problem beeinflusst, das Sie lösen möchten? Oder suchen sie nach einem persönlichen Einfluss?

Die Definition dessen, was Ihrem idealen Spender wichtig ist, gibt Ihnen eine klare Richtung für Ihre Marketingbotschaften. Sprechen Sie so mit ihnen, wie sie es hören möchten. Die Alzheimer-Gesellschaft macht dies gut, indem sie sich speziell an Menschen wendet, deren Angehörige von Demenz betroffen sind. Der Charakter ist Ihr Spender; der Held in der Geschichte.

Nun zum Problem: Sobald Sie wissen, was Ihr Held erreichen möchte, müssen Sie verstehen, was ihn daran hindert, es zu erreichen. In den meisten Fällen wissen gemeinnützige Spender nicht, wie oder wo sie anfangen sollen, einen Unterschied zu machen. Sie können es nicht alleine schaffen oder stoßen auf zu viel Bürokratie. Hier kommt die vertrauenswürdige gemeinnützige Organisation ins Spiel, um sie zu führen.

Ein Beispiel für die Definition des Problems könnte sein:
1) Der Bösewicht – Gibt es eine Wurzelursache für das Problem?
Hunger quält den Magen eines Kindes und beeinträchtigt seine Konzentration in der Schule.

2) Extern – Mit welchem Problem haben Ihre Spender zu kämpfen?
Die Lehrerin bringt Snacks mit, aber das wird teuer.

3) Intern – Wie fühlen sich Ihre Spender aufgrund dieses Bösewichts?
Hoffnungslos, entmutigt, überfordert

4) Philosophisch – Warum ist es “einfach nicht richtig”, dass Ihre Spender diese Last tragen müssen?
Anderen zu helfen sollte nicht so schwer sein und sollte nicht alleinige Verantwortung einer Person sein.

Indem Sie den Charakter definieren und das Problem klar identifizieren, können Sie die Kernbotschaft Ihrer gemeinnützigen Organisation gezielt gestalten und potenzielle Spender ansprechen.

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