Die Strategie hinter der Markenrevitalisierung von Barnes & Noble

Die Strategie hinter der Markenrevitalisierung von Barnes & Noble

Barnes & Noble, der letzte Buch-Megastore in Amerika, erlebte unter der Führung des aktivistischen Hedgefonds Elliot Management Corporation einen Aufschwung. Nach dem Kauf der Marke im Jahr 2019 für 683 Millionen US-Dollar wollte Elliot Management an den Erfolg anknüpfen, den sie mit dem britischen Buchhändler Waterstones erzielt hatten. Um diesen Turnaround voranzutreiben, ernannten sie den CEO von Waterstones, James Daunt. Daunts Strategie bestand darin, Barnes & Noble in ein lokaleres und personalisierteres Buchhandlungserlebnis umzuwandeln. Er ermöglichte es den Geschäftsführern, ihr Angebot an den lokalen Geschmack anzupassen, und erlaubte ihnen, Bücher nach den Vorlieben ihrer Kunden auszuwählen.

Dieser Ansatz zielte darauf ab, Barnes & Noble von seinen Mitbewerbern abzuheben und ein einzigartiges Einkaufserlebnis zu schaffen. Daunt betonte außerdem, wie wichtig es sei, das Ladenerlebnis der Marke neu zu beleben und sich darauf zu konzentrieren, in jedem Geschäft ein relevantes, vertrauenswürdiges und differenziertes Kundenerlebnis zu bieten. Er glaubte, dass der persönliche Kontakt und die Entdeckung von Büchern durch Stöbern Schlüsselfaktoren seien, die Barnes & Noble von Online-Händlern wie Amazon unterscheiden. Durch die Nutzung des Rufs der Marke und die Umsetzung dieser Strategien wollte Daunt Barnes & Noble als bestes Facheinzelhandelsunternehmen in Amerika positionieren.

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