9 Personal Branding Trends für 2024: Ihre Blaupause für beruflichen Erfolg

9 Personal Branding Trends für 2024: Ihre Blaupause für beruflichen Erfolg

Im Hinblick auf das Jahr 2024 sollten wir uns auf Personal Branding-Trends konzentrieren, die das kommende Jahr prägen werden. Hier sind einige Dinge, auf die wir uns freuen können:

1. Selbstbewusstsein als Sprungbrett

Echtes Personal Branding basiert auf Authentizität. Angesichts des rasanten Wandels der Technologie im Arbeitsumfeld und dem Aufkommen hybrider Arbeitsumgebungen ist es unerlässlich, sich selbst zu verstehen. Führungskräfte müssen Selbstbewusstsein entwickeln, um effektiv mit ihren Teams zu kommunizieren und die Schnittstelle zwischen Mensch und Technologie zu navigieren. Tatsächlich wird Selbstbewusstsein zur grundlegenden Fähigkeit, um viele der wichtigsten Fähigkeiten für erfolgreiches authentisches Leadership im Jahr 2024 und darüber hinaus zu beherrschen.

2. Die Digital-First-Richtlinie

In einer postpandemischen Welt, in der digitale Normen etabliert sind, sind aussagekräftige digitale Ersteindrücke unverzichtbar. Jeff Bezos’ Erkenntnis, dass Ihre Marke das ist, was die Leute über Sie sagen, wenn Sie nicht im Raum sind, bleibt wahr. Selbst wenn Sie im Raum sind, ist Ihre Marke das, was die Leute über Sie gelernt haben, bevor Sie hereinkamen. Digitale Ersteindrücke werden einen großen Einfluss auf Ihren beruflichen Erfolg haben, daher wird es immer wichtiger sein, zu steuern, wie Sie online auftreten (Google GOOG und LinkedIn). Video ist der beste Weg, um einen bleibenden digitalen Ersteindruck zu hinterlassen (siehe Trend 8 unten).

3. Zugehörigkeit als Kernwert

Die Hinzufügung von “Zugehörigkeit” zu DEIB unterstreicht ihre Bedeutung. Zugehörigkeit basiert auf Gefühlen. Individuen müssen sich wertgeschätzt und anerkannt fühlen für das, was sie zur Arbeit mitbringen. Laut David Allison, Gründer des Valuegraphics-Projekts, belegen Forschungen dies: “Wir haben 750.000 Menschen befragt und ein Inventar der Kernwerte erstellt, die das menschliche Verhalten weltweit antreiben. Von den 56 Kernwerten ist Zugehörigkeit für die Bevölkerung der Vereinigten Staaten am wichtigsten.” Führungskräfte müssen gezielt eine Kultur der Zugehörigkeit fördern, in der sich jeder verbunden und geschätzt fühlt. Dies ist besonders wichtig in der hybriden Arbeitswelt, in der der Aufbau von Teamverbindungen und -kohäsion schwieriger ist.

4. Revolutionierung von Meetings

Die plötzliche Umstellung auf virtuelle Meetings während der Pandemie hat die Unzulänglichkeiten unseres Ansatzes zur Online-Kommunikation aufgedeckt. Im vergangenen Jahr haben Unternehmen Meetings ganz abgesagt und Umfragen zeigen, dass die meisten Mitarbeiter Meetings mit Missfallen betrachten. 2024 können wir eine neue Meeting-Paradigma erwarten, das Live-Interaktion mit asynchroner Zusammenarbeit verbindet – alles mit dem Ziel, Verbindungen zu stärken und die persönliche Marke in virtuellen Räumen zu präsentieren. Meetings werden tatsächlich unterhaltsamer werden, da Elemente entfernt werden können, die vor oder nach der Live-Sitzung erledigt werden können. Dadurch werden Meetings in Zukunft effektiver und kraftvoller sein. Wir müssen neue Fähigkeiten erlernen, um Meetings erfolgreich zu meistern (siehe Trend 5 unten).

5. Comeback des Blended Learning

Die übermäßige Abhängigkeit von synchronem und on-demand Lernen weicht einem ausgewogeneren Ansatz. Die neue Welle kombiniert die Flexibilität des on-demand Lernens mit der Interaktivität von instruierten Sitzungen und bietet personalisierte Lernreisen sowie Möglichkeiten zur Anwendung und Vertiefung neuer Fähigkeiten an. Der Zugang zu Mentoren, Fachexperten und anderen Lernenden wird das Lernen vertiefen und ein bedeutungsvolleres Lernerlebnis bieten. Ein weiterer Lern-Trend betrifft Kurse zum Leiten und Teilnehmen an hybriden Meetings. Mit dem Wandel von Meetings (siehe Trend 4 oben) müssen wir uns bewährte Praktiken aneignen, um ein fesselndes und produktives Meeting online abzuhalten. Und noch ein wichtiger Lern-Trend: Team-Training. Um nachlassende Teamkohäsion auszugleichen, werden teambasierte Lernprogramme häufiger eingesetzt werden. Themen wie Personal Branding oder emotionale Intelligenz ermöglichen es Teammitgliedern, ihre Kollegen auf einer tiefen menschlichen Ebene kennenzulernen.

6. Hyperpersonalisierung im Vordergrund

Die Personalisierung von Mitarbeitererfahrungen wird weiter zunehmen. Von Arbeitspräferenzen (remote, hybrid oder im Büro) bis hin zu maßgeschneiderten Vorteilen wird der Übergang von einem “people-centric” Ansatz zu einem “person-centric” Ansatz den zukünftigen Arbeitsplatz prägen. Das bedeutet, dass Sie mehr Mitspracherecht haben werden in Bezug darauf wann, wie und wo Sie arbeiten möchten sowie bei den nicht monetären Elementen Ihrer Vergütung. Eine weitere Möglichkeit besteht darin, frei wählen zu können was Sie lernen möchten und in welchem Format dies am besten für Sie geeignet ist. Viele Unternehmen bieten bereits Weiterbildungszuschüsse für Mitarbeiter an: Zum Beispiel erhalten Slack-Mitarbeiter jährlich 500 US-Dollar für eine persönliche Entwicklungsmöglichkeit ihrer Wahl sowie jährlich 2000 US-Dollar für berufliche Weiterbildung (laut COMPT.io). Diese Weiterbildungszuschüsse werden im kommenden Jahr bei immer mehr Organisationen verfügbar sein.

7. Die weitreichende Rolle von KI

Mit KI-Tools steigt ihr Einfluss auf das Personal Branding unaufhaltsam an. ChatGPT hat in nur einem Jahr über 100 Millionen aktive wöchentliche Nutzer gewonnen und wird von mehr als 92% der Fortune 500 Unternehmen genutzt. KI wird auch im Jahr 2024 weiterhin ein wichtiger Teil des Arbeitslebens sein. KI unterstützt in allen Phasen des Personal Brandings – von der Identitätsfindung bis zur Content-Erstellung sowie bei der Optimierung des Online-Auftritts.

Diese Trends werden das Personal Branding im Jahr 2024 prägen und es ist entscheidend für Fachkräfte diese Entwicklungen im Auge zu behalten um erfolgreich zu bleiben.

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