David Ogilvy, ein legendärer Werbefachmann, war in der Werbebranche für seine aufschlussreichen Ratschläge und seine Weisheit bekannt. Sein Buch „Ogilvy on Advertising“ polarisierte die Werbewelt, wobei sich die Anhänger entweder Ogilvy oder Bill Bernbach anschlossen. Trotz ihrer Unterschiede teilten Ogilvy und Bernbach eine ähnliche Ideologie.
Ogilvy betonte die Bedeutung großer Ideen in der Werbung und erklärte, dass Werbung ohne sie unbemerkt bleibe. Er glaubte daran, das Produkt gründlich zu studieren, um innovative Verkaufsstrategien zu entwickeln. Dazu gehörte die Recherche ähnlicher Produkte und Kampagnen, um zu verstehen, was funktionierte und was nicht. Indem man die Denkweise der Verbraucher versteht und ihnen relevante Vorteile verspricht, kann man wirkungsvolle Werbung erstellen.
Einfachheit und Klarheit wurden von Ogilvy sehr geschätzt. Er betonte die Notwendigkeit, Strategien auf ein einziges Versprechen zu reduzieren, schlampiges Denken zu vermeiden und sich auf ergreifende Ideen zu konzentrieren. Es ist nicht effektiv, Menschen zum Kauf eines Produkts zu langweilen; Stattdessen ist es wichtig, ihr Interesse durch überzeugende Kommunikation zu wecken.
Ogilvy war neben Bernbach, Burnett und Rubican ein Pionier der Ära des Markenimages. Sie erkannten die Kraft, für jede Marke, an der sie arbeiteten, eine einzigartige Persönlichkeit zu schaffen. Ogilvy glaubte, dass der Aufbau einer klar definierten Persönlichkeit für eine Marke zu einem größeren Marktanteil und höheren Gewinnen führen würde.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Ogilvys Rat auch heute noch relevant ist. Werbeerfolg liegt in großen Ideen, gründlichen Produktstudien, klaren Strategien, interessanter Kommunikation und Markendifferenzierung. Diese Prinzipien prägen weiterhin die Werbebranche und helfen Vermarktern dabei, Großes zu erreichen.

