Von Prominenten gegründete Kosmetikmarken – warum einige erfolgreich sind und andere scheitern

Von Prominenten gegründete Kosmetikmarken – warum einige erfolgreich sind und andere scheitern

Rhode ist derzeit sehr erfolgreich, dank eines gut getimten Selfies von Gründerin Hailey Bieber. Aber Marken können sich nicht nur auf einen berühmten Gründer verlassen, um erfolgreich zu sein. Das heißeste Beauty-Produkt auf dem Markt ist derzeit nicht einmal ein Beauty-Produkt, sondern eine Handyhülle – die Rhode “Lip Case”. Dieses Accessoire ist bei der Generation Z ein absolutes “Must-Have”, dank eines gut getimten Selfies von der Gründerin und Model/Influencerin/Frau eines berühmten Sängers, Hailey Bieber.

Rhode hat bereits in der Vergangenheit virale Erfolge gefeiert. Letztes Jahr wurde eine Influencer-Geschenkaktion für ihren Ananas-Reiniger für ihre kreative Erfahrung gelobt. Der Reiniger war in einer Badebombe verpackt, die die Influencer auflösen mussten, um das Produkt zu sehen.

Obwohl Rhode derzeit sehr erfolgreich ist, zeigt sich deutlich, dass Marken sich nicht nur auf einen berühmten Gründer verlassen können. Denn für jede Rhode, Fenty oder Rare Beauty gibt es mehrere von Prominenten oder Influencern gegründete Marken, die nur einen Bruchteil dieses Erfolgs verbuchen können.

Nehmen wir zum Beispiel Lady Gaga’s Haus Labs oder Ariana Grande’s REM Beauty. Keine dieser Marken hat trotz ihrer größeren Starpower so viel Aufmerksamkeit erregt.

Und wann haben Sie zuletzt von Kylie Cosmetics oder KKW Beauty gehört? Zwei Marken aus der berühmtesten Familie der Welt, die bei ihrer Einführung große Aufmerksamkeit erregten, aber heute nicht mehr so ​​im Rampenlicht stehen wie früher.

Warum manche Marken erfolgreich sind und andere nicht, lässt sich anhand von sechs Fragen für von Prominenten oder Kreatoren gegründete Beauty-Marken erklären:

1. Macht es überhaupt Sinn?

Diese Frage gilt für jede von Prominenten oder Influencern gegründete Marke, nicht nur im Beauty-Bereich. Es ist leicht zu erkennen, ob eine Idee auf finanziellen Gewinnen oder echter Leidenschaft und Interesse basiert. Zum Beispiel war Rihanna bereits eine gefeierte Mode- und Schönheitsikone, bevor sie Fenty Beauty gründete, und Hailey Bieber hatte bereits einige Zeit lang Hautpflegeroutinen veröffentlicht, bevor sie Rhode startete. Das Publikum erkennt sofort, wenn eine Marke nicht authentisch wirkt.

2. Sprechen Sie die Sprache Ihrer Zielgruppe?

Wir hören viel über Marken und Gründerinnen, die ihre Zielgruppe wirklich verstehen. Ein Beispiel hierfür ist Trinny Woodall mit ihrer Marke Trinny London. Woodall spricht ihre Kernzielgruppe an und setzt nicht auf 20-Jährige als Werbegesichter, obwohl ihre Hauptzielgruppe Frauen über 35 sind. Sie konzentriert sich darauf, dort präsent zu sein, wo ihre Zielgruppe ist.

3. Hat die Marke eine klare Erzählung und Ästhetik, die zum Gründer passt?

Ariana Grande’s REM Beauty hat eine sehr markante visuelle Identität mit Produkten im Weltraumdesign (ein Thema, das sie in verschiedenen Musikvideos verwendet). Allerdings fehlt es möglicherweise an einer tieferen Bedeutung oder einem klaren Zweck. Rihanna hatte mit Fenty so viel Erfolg, weil sie eine der ersten Beauty-Marken war, die Vielfalt wirklich förderten – etwas, wofür Rihanna bereits bekannt war. Selena Gomez hat Rare Beauty mit dem Bewusstsein für psychische Gesundheit durch den Rare Impact Fund verbunden – etwas, das zu ihrer persönlichen Marke als Aktivistin passt. Nicht jede Marke muss unbedingt eine tiefe Bedeutung haben, aber Menschen möchten verstehen, warum sie sich für eine weitere von Prominenten gegründete Marke interessieren sollten.

4. Wird dies dann auch auf Social Media sichtbar?

Wir bei Goat sprechen davon, dass Marken auf Social Media wie Kreatoren denken und handeln sollten. Wie würden Sie posten und sprechen, wenn Ihre Marke ein Kreativer wäre?

Back To Top