Obgleich es Kartonagen schon so lange wie den Warenhandel gibt, hat sich die Verpackungsindustrie über die vergangenen Jahre und Jahrzehnte doch konsequent gewandelt. Notwendig wurden weitreichende Anpassungen durch den Aufstieg des Online-Handels und dem damit stark zunehmenden Versandvolumen – wodurch nachhaltige und wirtschaftliche Lösungen noch stärker in den Fokus rückten.
Der Erfolg des Versandhandels stützt sich auch auf qualitativ hochwertigen Kartonagen
Verschickt wurde schon immer – und dennoch steigt das Versandvolumen jährlich konsequent an. Waren es früher lediglich Shopping-TV- und Katalog-Bestellungen, die in braunen oder andersfarbigen Kartons zum Kunden kamen, bilden den Löwenanteil im Business-to-Customer-Geschäft heute Online-Versandhändler. Parallel dazu werden Kartonagen, auch in für Verbraucher weitgehend unerheblichen Größen, konsequent im Business-to-Business-Geschäft benötigt: Denn die über die Jahrzehnte gestiegene Konsumlaune führt entlang der kompletten Lieferkette zu erheblichen Anpassungen.
Die Masse an Kartons, die heute im Endkunden- ebenso wie Zulieferergeschäft benötigt wird, macht eine nüchterne Analyse des Verpackungsgeschäfts und der Logistik zwangsläufig notwendig. Denn was für die Endverbraucher lediglich eine Notwendigkeit ist, verursacht auf Unternehmerseite potenziell signifikante Kosten. Deshalb können sich selbst geringfügige Einsparungen zu erheblichen Summen aufaddieren, weshalb auch Hersteller und Händler von Kartonagen ihr eigenes Geschäft konsequent optimieren und weiterentwickeln.
Die Veränderungen, die über die Jahre stattfanden, sind durchaus erheblich. Ein gutes Beispiel dafür ist die Knallfolie, deren Verwendung konsequent zurückgeht, trotz steigender Kartonagennutzung. Die Devise ist offensichtlich: Händler ebenso wie Hersteller möchten einerseits die Wirtschaftlichkeit ihres Verpackungs- und Versandgeschäfts sicherstellen, andererseits gilt es auch die Umweltauswirkungen stärker zu berücksichtigen.
Der durchdachte Kartonageneinkauf hat wirtschaftliche und Umweltvorteile
Die Aufgabe und Notwendigkeit von Kartonagen ist über die Jahre unverändert geblieben: Sie sollen einerseits einen Versand gewährleisten, der die Privatsphäre des Empfängers hinsichtlich des Packungsinhalts wahrt, andererseits müssen die verschickten Waren natürlich zuverlässig geschützt werden. Gleichermaßen ist jeder Karton nach wie vor auch ein indirektes Marketinginstrument für Händler: Denn für den Endverbraucher ist es der erste Kontakt mit seiner Bestellung, zudem erzielt die Kartonage potenziell viele Sichtkontakte auf dem Weg hin zu eben diesem. Mit Markenlogos und Schriftzügen versehene Kartons erfüllen damit sogar einen Werbezweck – allein zwischen Packstation und Post-Shop sowie dem Zuhause des Empfängers erhalten Unternehmen so potenziell dutzende von Sichtkontakten.
Vorteil und Notwendigkeit zugleich, müssen und würden Unternehmen auf diese starken Effekte von Kartons nicht verzichten. Stattdessen geht es darum, durch die Auswahl und Herstellung der Kartons einerseits deren Wirtschaftlichkeit zu optimieren, andererseits sollen so auch potenzielle Umweltbelastungen minimiert werden. Abseits davon, dass auf unnötiges Plastik wie Knallfolie mehr und mehr verzichtet wird, zeigt sich das auch bei den Kartonagengrößen. Heute gibt es derartige Kartons in vielen verschiedenen Größenabstufungen. Das Ziel ist klar: Möglichst wenig Karton stellt eben sicher, dass die Umwelt möglichst wenig belastet wird – zugleich reduzieren sich auf Händlerseite damit die Kosten für den Versand. Größengerechte Kartons führen zugleich zu einer effizienteren Lagerhaltung, auch hier entstehen also deutliche wirtschaftliche Vorteile – weil die vorhandene Lagerfläche schlicht effizienter genutzt wird.
Passgenaue und umweltfreundlich hergestellte Kartonagen sorgen für ein Mehr an Nachhaltigkeit
Größengerechte Kartons können den entstandenen Abfall und die CO2-Emissionen deutlich reduzieren. Das Prinzip der ganzheitlichen Betrachtung greift auch da, denn die Vorteile entfallen nicht nur allein auf den Händler. Größengerechte Kartonagen sorgen ebenso dafür, dass mehr Lieferungen mit einem Fahrzeug auf seitens des Zustellers ausgefahren werden können, wodurch da wiederum CO2-Emissionen vermieden werden. Auf Verbraucherseite nehmen größengerechte Kartons indes schlicht weniger Platz ein – im eigenen Haushalt ebenso wie später in der Mülltonne. Das reduziert den Recyclingbedarf und je nach Ausgestaltung der kommunalen Abfallkosten sogar jene für abtransportierten Müll in Pappe- und Papiertonnen.
Der Wandel in der Verpackungs- und Kartonagenindustrie hält weiter an. Speziell Versandhändler und Konzerne stehen in der Pflicht, Umweltaspekte konsequent zu berücksichtigen. Das gelingt beispielsweise auch, indem Kartons und Schachteln aus recycelbaren oder zuvor schon recycelten Materialien hergestellt werden. Das gilt speziell ebenso für gesonderte Kartons, zum Beispiel in doppelter Ausführung oder für Gefahrengut. Da das Versandhandelsvolumen künftig nur noch weiter zunehmen wird, können Unternehmen mit kleinen Stellschrauben durchaus potenziell große Effekte erzielen – und Wirtschaftlichkeit mit Nachhaltigkeit und Kundenzufriedenheit vereinen.




