Markenarchitektur: Die Strategie des Hauses der Marken

Markenarchitektur: Die Strategie des Hauses der Marken

Procter and Gamble (P&G) hat sich für die House-of-Brands-Strategie als Markenarchitektur entschieden. Bei dieser Strategie geht es darum, jede Marke als separate Einheit mit eigenem Marketingbudget und eigenem Zielmarkt zu verwalten. In den 1990er Jahren begannen Unternehmen jedoch, den Wert der Unternehmensmarke zu erkennen und begannen, diese auf einer höheren Ebene innerhalb der Organisation zu verwalten.

Markenhäuser, bei denen die Marke des Mutterunternehmens eng mit einzelnen Produktmarken verknüpft ist, sind kostengünstiger als Markenhäuser. Sie sorgen für eine höhere Markenbekanntheit und Qualitätssicherung. Allerdings verfügten in traditionellen Konsumgüterunternehmen die einzelnen Produktmarken in der Vergangenheit über mehr Eigenkapital als die Unternehmens- oder Muttermarken.

Um das Risiko im Falle eines Markenausfalls zu verringern, können sich Unternehmen auf die Verwaltung der Unternehmensmarke als finanziellen Vermögenswert konzentrieren und sicherstellen, dass jede Marke ihre eigene Markenposition und ihren eigenen Marketing-Mix hat. Dies wird dazu beitragen, den Ruf des Unternehmens insgesamt aufrechtzuerhalten und gleichzeitig die Auswirkungen eines Scheiterns einzelner Marken zu minimieren.

Back To Top